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Ingo Seidel wurde 1967 in der norddeutschen Stadt Delmenhorst geboren. Seit seiner frühesten Jugend interessierte er sich für alles, was draußen in der Natur herumkrabbelte, -flog oder -schwamm. Im Alter von 10 Jahren erhielt er von seinem Vater sein erstes Aquarium, der selber ein begeisterter Aquarianer ist.

Sein beruflicher Werdegang verlief jedoch zunächst in ganz andere Bahnen. Nachdem er die Schule mit dem Abitur verlassen hatte, startete er eine Ausbildung zum Mathematisch-Technischen Assistenten bei einem großen Elektronik-Konzern in Bremen. Dort arbeitete er dann auch für einige Jahre als Programmierer. Im Jahre 2001 machte er dann jedoch sein Hobby zum Beruf und zog in die Umgebung von Berlin um. Seit dieser Zeit arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei einem der größten Zierfischgroßhändler in Deutschland.

Vor allem der Fischfauna des südamerikanischen Kontinents galt seit jeher Ingos Hauptinteresse. Nachdem er mit Buntbarschen, Killifischen und Lebendgebärenden in die Aquaristik eingestiegen war, fand er schnell heraus, dass Welse seine wahre Liebe sind. Von 1992 bis 2006 leitete er die Sparte Welse des Arbeitskreises BSSW. Über die Jahre hinweg konnte er in seinen Aquarien mehr als 40 verschiedene Panzerwels-Arten, unzählige Harnischwelse und auch einige andere Welse vermehren. Auf diversen Reisen nach Südamerika hatte er die Möglichkeit, viele dieser Fische auch in ihren natürlichen Lebensräumen zu studieren. Er versuchte dabei stetig, seine Beobachtungen fotografisch zu dokumentieren, so dass sein Foto-Archiv mittlerweile aus mehreren Tausend Bildern besteht. Seit mehr als 20 Jahren verfasst Ingo nun Artikel über die Ökologie, die Pflege und Vermehrung von Welsen im Aquarium. Im Jahre 2002 wurde sein erstes Buch veröffentlicht. Gemeinsam mit seinem Freund Hans-Georg Evers schrieb er den Mergus Wels Atlas Band I und II, die größte Monografie über Harnischwelse, die bislang veröffentlicht wurde. Später hat er in der „Back To Nature“-Serie auch ein Anfängerbuch über L-Welse herausgebracht. Dieses wurde mittlerweile schon in sieben verschiedene Sprachen übersetzt. Auch die „Hypancistrus-Fibel“ und sein neuestes Machwerk „Ingos Harnischwelszucht“ stammen aus seiner Feder.